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10 April 2026 Westimmo

Immobilienkauf auf Mauritius: was eine Immobilie für 500.000 $ wirklich kostet

Wer auf Mauritius eine Immobilie für 500.000 $ kauft, zahlt mehr als den Kaufpreis. Hier stehen das Gesamtbudget, die einzelnen Kostenblöcke und die Fallstricke, die sich vermeiden lassen.

Wer auf Mauritius eine Immobilie für 500.000 $ erwirbt, zahlt deutlich mehr als den ausgeschriebenen Preis. Investoren, Auswanderer und ausländische Käufer sollten jeden Kostenblock im Voraus kennen, die sicheren Posten von den variablen trennen und wissen, was das Budget für das Gesamtvorhaben bedeutet. Dieser Leitfaden beziffert die tatsächlichen Kosten eines Kaufs zu 500.000 $ und stellt sie einem Erwerb zu 250.000 $ und zu 750.000 $ gegenüber – als Grundlage für eine fundierte Entscheidung.

Welche Kosten fallen beim Immobilienkauf auf Mauritius zwingend an?

Der Kaufpreis ist nur ein Teil des Budgets. Mehrere Nebenkosten kommen regelmäßig hinzu:

  • Notarkosten: verpflichtend, berechnet als Prozentsatz des Kaufpreises; sie decken die Abfassung der Urkunde und die rechtliche Absicherung des Geschäfts.
  • Registrierungsgebühr: eine Abgabe an den mauritischen Staat, deren Höhe von der Art der Immobilie und vom Erwerbsregime abhängt (etwa PDS, IRS, RES, Smart City).
  • Maklerprovision: in der Regel Sache des Verkäufers; prüfen Sie dennoch, was die getroffene Vereinbarung vorsieht.
  • Bankkosten: bei einer Finanzierung vor Ort kommen Bearbeitungsgebühren, Versicherung und Wechselkosten hinzu.
  • Verwaltungskosten: Genehmigungen (etwa beim EDB für Ausländer), Übersetzungen, Beglaubigungen.
  • Kosten der Hausverwaltung: bei Wohnungseigentum wird oft eine erste Vorauszahlung verlangt.

Rechenbeispiel: der Kauf einer Immobilie zu 500.000 $

So sieht eine vorsichtige Schätzung der wichtigsten Kostenblöcke bei einem Immobilienkauf zu 500.000 $ auf Mauritius aus:

  • Kaufpreis der Immobilie: 500.000 $
  • Notarkosten: meist zwischen 1 % und 2 % des Preises (also 5.000 $ bis 10.000 $)
  • Registrierungsgebühr: 5 % (also 25.000 $)
  • Bankkosten (optional): bei Finanzierung 1 % bis 2 % der Darlehenssumme (bis zu 10.000 $), ohne Versicherung
  • Verwaltungskosten und Sonstiges: geschätzt 1.000 $ bis 2.000 $ (Übersetzungen, Beglaubigungen, EDB-Verfahren)
  • Vorauszahlung an die Hausverwaltung (sofern anwendbar): unterschiedlich, häufig 1.000 $ bis 2.000 $ zu Beginn

Einzuplanen sind damit rund 531.000 $ bis 539.000 $ ohne Finanzierung, je nach den konkreten Bedingungen und dem Erwerbsregime.

Vergleich: Kauf zu 250.000 $, 500.000 $ und 750.000 $

Das Gewicht der Nebenkosten verschiebt sich mit der Höhe der Investition. Der Überblick:

Kaufpreis der ImmobilieNotarkosten (1–2 %)Registrierungsgebühr (ca. 5 %)Sonstige KostenGeschätzte Summe
250.000 $2.500 $ bis 5.000 $12.500 $1.000 $ bis 2.000 $266.000 $ bis 269.500 $
500.000 $5.000 $ bis 10.000 $25.000 $1.000 $ bis 2.000 $531.000 $ bis 537.000 $
750.000 $7.500 $ bis 15.000 $37.500 $1.000 $ bis 2.000 $796.000 $ bis 804.500 $

Die festen Posten – Verwaltung, Hausverwaltung – wiegen bei hohen Budgets anteilig weniger, während die prozentualen Posten – Notar, Registrierung – rechnerisch mitwachsen.

Welche Kosten werden häufig vergessen oder zu niedrig angesetzt?

  • Wechselkosten: bei einer Auslandsüberweisung schlagen Bankgebühren und Kursschwankungen auf den Endbetrag durch.
  • Lebenshaltung vor Ort: planen Sie ein Budget für die Einrichtung ein – Möbel, Verträge, Fahrzeug.
  • Gebäudeversicherung: nicht vorgeschrieben, aber sinnvoll; die Prämie richtet sich nach dem Wert der Immobilie.
  • Instandhaltung und laufende Nebenkosten: besonders bei Villen und bei Wohnungen mit Pool, Garten oder Gemeinschaftsdiensten.
  • Steuern vor Ort und im Heimatland: je nach persönlicher Lage in Deutschland, Österreich oder der Schweiz lohnt sich der Gang zu einem Fachmann, bevor Sie unterschreiben.

Welche Vorkehrungen treffen, welche Fehler vermeiden?

  • Prüfen Sie, welches Erwerbsregime Ausländern offensteht (PDS, IRS, RES, Smart City) und welche Investitionsschwellen dazugehören.
  • Unterschätzen Sie die behördlichen Fristen für die Genehmigungen nicht.
  • Kalkulieren Sie die Kosten nach dem Kauf ein – Nebenkosten, Instandhaltung, mögliche Abgaben.
  • Lassen Sie sich von einer ortskundigen Fachkraft begleiten, die das Geschäft absichert.
  • Vergleichen Sie mehrere Angebote, um Immobilie und Leistungen im Verhältnis zum Preis einzuordnen.

Was ausländische Investoren über Mauritius wissen sollten

Mauritius hält eigene Erwerbsregime für Nicht-Ansässige bereit, die meist an eine Mindestinvestition geknüpft sind. Ein Kauf zu 500.000 $ öffnet in der Regel den Zugang zu Programmen, die zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung berechtigen, sofern die geltenden Kriterien erfüllt sind. Am stärksten gefragt sind bei ausländischen Käufern Grand Baie, Tamarin, Rivière Noire und die Ostküste, wo das Premium-Angebot in gesicherten Programmen mit Diensten für eine internationale Kundschaft organisiert ist.

Eine ausführliche Darstellung der Schritte und der Vorteile eines Immobilienkaufs auf Mauritius finden Sie in unserem vollständigen Leitfaden Kaufen und investieren auf Mauritius.

Fazit: Welches Budget brauchen Sie für einen Kauf zu 500.000 $ auf Mauritius?

Die tatsächlichen Kosten einer auf Mauritius mit 500.000 $ ausgeschriebenen Immobilie liegen meist zwischen 531.000 $ und 539.000 $, sobald die zwingenden Nebenkosten und die häufig zu niedrig angesetzten Ausgaben eingerechnet sind. Dieses Budget verschiebt sich mit der Höhe der Investition, dem Erwerbsregime und der Art der Finanzierung. Wer sorgfältig vorbereitet und sich vor Ort beraten lässt, kennt sämtliche Kosten im Voraus und erlebt keine unangenehmen Überraschungen. Für jedes Investitions- oder Auswanderungsvorhaben gilt: örtliche Erfahrung sichert jede Etappe des Geschäfts ab.

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